Hallo zusammen,


Am Samstag sind Caro und ich dann schön durch die Stadt getigert um ums das Kriegsmuseum anzuschauen. Auf der Karte haben wir danach festgestellt, dass wir ungefähr den fünffachen Weg zurückgelegt haben. Aber nur so spielt man lerne Ho Chi Minh kennen.Das Museum ist wirklich beeindruckend (auch wenn das definitiv das falsche Wort für ist) Ich muss zugeben, dass das für mich wirklich das krasseste ist was ich je gesehen hab. Es besteht eigentlich nur aus Bildern. Aber die, die sie da zeigen würde es bei uns so nicht geben. Zumindest nicht, wenn Kinder dort auch rein können. Über die Kathedrale, vorbei an der Oper und der Stadthalle sind wir dann zum Ben Than Market. Ein Traum von Kramsch, gefälschten Sachen (von Polohemden bis hin zu Wanderrucksäcken) gibt's da wirklich alles. Ehrlicherweise haben wir da nicht wirklich viel gefunden. Auf dem Rückweg haben wir uns dann in eine kleine Schneiderei locken lassen und uns bis zum nächsten Tag ein Kleid machen lassen. Hat ganze 25 Dollar gekostet (kann man mal machen, finde ich)

es gibt mal wieder etwas zu erzaehlen. Caro und ich haben am Wochenende Ho Chi Minh unsicher gemacht. Fuer alle die es nicht wissen, das ist Saigon. (auch ich hab das bis letzte Woche nicht gewusst ;))
Visum hatten wir relativ schnell...dachten wir. Auf einmal kam der Bescheid, dass unsere Zahlung geblockt ist und wir nicht einreisen koennen. Flug war da natuerlich schon gebucht. Aber nach 2 mal neuem anstossen und nochmal ungefaehr 20 MAils an die Visastelle in Vietnam durften wir dann doch fliegen.
Nachdem die Visaorganisation ja etwas nervenaufreibend war, sind wir dann etwas gestresst am Flughafen angekommen. Durch die netten Herren im Duty Free hatten wir dann noch etwas zur Beruhigung. Nach einem schönen Gratiswhiskey hat der Herr am Absolut Tresen gefallen an uns gefunden und uns gut versorgt…
Nachdem man dann aus dem Flugzeug aussteigt, geht's erstmal zum Visastand. Dort sitzen einige nette Mitarbeiter die alle und wirklich alle Anweisungen durch den Lautsprecher in die Halle posaunen. Nach einer guten dreiviertel Stunde waren wir dann endlich und wirklich in Vietnam angekommen. Am Flughaften ging dann erstmal der Kampf ums Taxi los. Die Preise schwanken doch wirklich zwischen 8 und 25 Dollar. Wir haben uns dann ins Hostel bringen lassen. Ja, ICH habe in einem Hostel übernachtet. Schön wars nicht, aber für zwei Nächte hats dann schon gereicht. Und was will man schon für acht Euro erwarten.Wenn man dann die Straße betritt, bekommt man gleich das ein oder andere Nahtoterlebnis. Ich glaube ich habe in ganz Saigon genau drei Ampeln gesehen. Und nur weil die rot sind, heißt das noch lange nicht, dass die zu 99% Mopeds dann stehen bleiben. Sie hupen vielleicht statt 3 nur 2 mal. Man muss auch sagen, dass nachdem Caro und ich am Anfang in Panikschreien die Straße überquert haben dann nach nem halben Tag schon wirklich gut geübt waren ;)
Und erstaunlich ist auch, wie viele Personen auf so einen Motorroller passen. Vier Personen ist da durchaus keine Seltenheit. Das muss ich zugeben, so was hab ich wirklich vorher noch nicht gesehen. Auch sehr schön anzuschauen sind die verlegten Stromleitungen.
Am Sonntag gings dann nur noch zum Hafen und vorbei an ein paar Geschäften zurück. Wir mussten ja schließlich auch noch unsere Kleider abholen. Ich muss sagen, dass Saigon definitiv einen Besuch wert war. Aber als wir dann wieder in Singapur angekommen waren, waren wir dann doch froh, dass wir hier sein dürfen….
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