Dienstag, 5. Mai 2009

Charlies Angels auf Bali (Carmen, Pamela und Antje)

Hallo zusammen,

es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Bericht.
Sabine und Steffi sind erfolgreich in Singapur gelandet und nach nur einem Tag an meinem Pool ging es dann auch schon auf nach Bali.
Den unchristlichen Flugzeiten zum Trotz (hey, man muss schließlich sparen) sind wir dann auch schon Samstag Vormittag in Bali angekommen.
Nachdem alle Ausflugsziele und Touren genauestens untersucht wurden, haben wir uns am Montag einen Fahrer (Anm. Sabine: der gute William) genommen.

Zuerst ging es zu einem Wasserfall und zur Elefantenhöhle Goa Gaya (Anm. Sabine: mit dem glückbringenden Ganesha und interessanten Fruchtbarkeits und Phallussymbolen... die wir jedoch nicht gleich erkannt hatten). Danach ging es nach Ubud. Einem kleinen Künstlerort mit Markt, der uns die ersten Schnäppchen beschehrt hat.

Steffi und Sabine konnten sich in ihrem Element austoben und ordentlich handeln - ich bin ja eher der Freund des Festpreises. Anschließend ging es nach Mengwi und Tanah Lot, Tempel anschauen (Anm. Sabine: Sehr frauenfeindlich sind diese Tempel.. während ihrer Tage dürfen Frauen die Tempel per Androhung göttlicher Strafe strikt nicht betreten - ich frag mich wer das kontrolliert und ob die Priester nur mal ihre Ruhe haben wollen). Dort haben wir uns dann an der heiligen Quelle mit Wasser benetzt (Anm. Sabine: besonders Mutige haben auch davon getrunken, Anm. in Anm. Steffi: hat auch garnicht schlecht geschmeckt) und Reiskörner auf die Stirn bekommen. Sabine und Steffi haben das volle Programm genossen und auch noch die heiligen Schlangen angefasst. Ich habe beschlossen, dass ich soviel Heiligkeit gar nicht nötig habe. (Anm. Steffi: es schadet nie ganz heilig zu sein)
Zum Schluss haben wir uns von unserem Fahrer bei einem indonesischen Restaurant absetzen lassen. Etwas derartiges sollte auf Bali ja eigentlich einfach zu finden sein. In Wahrheit sieht es allerdings so aus, dass es einfacher ist, Burger, Pizza und Pasta zu bekommen.

Am Dienstag hatten wir dann schon den ersten geführten Ausflug gebucht. Nachmittags ging es auf zum Affentempel Ulu Watu (Anm. Steffi: diese verlausten Affen sind und bleiben einfach ätzend auch wenn sie angeblich heilig sind). Der Tempel liegt an einer hohen Klippe und war auch gleichzeitig die Kulisse für den anschliessenden Feuertanz (der durch die komischen Laute, der Tänzer doch etwas befremdlich war). Danach ging es nach Jimbaran zum Seafood essen. Das ist ein Strand der wirklich komplett von Restaurants bevölkert ist (Anm. Steffi: und komplett heißt komplett, hatte schon fast was von riesen Freiluft Bierzelt).

Am Freitag stand dann schon der nächste Ausflug an. Zuerst zur Gerichtshalle (Anm. Sabine: an der einem alle möglichen Strafen sehr bildhaft demonstriert werden, die einen nach dem Tod für sein unzüchtiges Leben erwarten - sehr gruselig. Anm. Steffi: bin nicht ganz sicher ob diese Strafen nur für nach dem Tod waren:-)), dann zum Muttertempel mit Blick auf den Vulkan Gunung Agung. Nach einem kurzen Mittagessen mit Blick auf die Reisterrassen, durften wir noch eine Fledermaushöhle besichtigen (Anm. Sabine: und beschnuppern... puh!!). Hier ist ein Tempel um die Höhle herumgebaut. Auch hier habe ich einen respektablen Abstand gehalten - es waren doch schon seeeehr viele Fledermäuse drin :)

(Anm Steffi: Mein persönliches Highlight war der Besuch des Night Markets in Denpasar. Als kleinste waren die super stabilen Plastikstühle optimal für mich ausgelegt. Auch das Essen für - weiß gar nicht mehr wie viele Cent - war extrem schmackhaft).

(Anm Steffi, Sabine: wir vermissen auch jetzt schon Friedolin (kleiner Gecko) und Fred (große Eidechse), die immer auf uns gewartet haben wenn wir nach Hause gekommen sind. Nach der Insektenmittelsprühaktion wurden wir auch immer herzlich von Mutanten-Fritz (komischer Gecko in unserem Bungalow) und von Mörder-Paul (Eichhörnchen mit komischen Geräuschen beim Frühstück) begrüßt, die wir allerdings nicht sooo vermissen.)

Am Samstag haben Sabine und ich uns dann in die Welt der wilden Tiere gewagt und sind Elefantenreiten gegangen. Nachdem Steffi das schon dreimal gemacht hat, hatte sie die ehrenwerte Aufgabe unsere Liegen fuer den Nachmittag zu besetzen (Anm. Steffi: hab super Liegen ergattert).

Nach unserer einstündigen Fahrt mit unserem netten Fahrer, der nunmal auf die Darbietung eines deutschen Liedes bestanden hat, kamen wir (mit ihm etwas verschreckt) am Ziel an. Für alle die es interessiert, wir haben Skandal um Rosie und Ich war noch niemals in New York.... dargeboten. (Anm. Sabine: Etwas verschreckt ist gut - danach hat unser Fahrer kein Wort mehr mit uns gesprochen.) (Anm. Steffi: ich hätte am liebsten auch kein Wort mehr mit Sabine gesprochen, da sie uns jeden Tag mit irgendeinem sau dämlichen Lied in der Früh geweckt hat. (Anm. in Anm. Steffi: ich verstehe in der Früh keinen Spaß und schon gar keine deutschen Schlager)) (Anm. Katrin: Ich war ja schon immer als erste wach und im Bad - daher wurde ich wenigstens nicht von diesem Katzenjammer geweckt).
Unser Elefant hieß Phoebe und war allerdings ein Männchen. Nach dem Rahmenprogramm des 30 minütigen Ritts durften Sabine und ich dann jeweils noch einmal direkt auf dem Hals sitzen - ist doch etwas anderes wie angeschnallt hinten auf der Touri-Bank.

Das wars von unserem Kultur- und Erlebnisprogramm. Ansonsten haben wir uns um unsere Bücher, die Welt der Getraenkekarten und der Frage welcher der Bikinis am ehesten dem sehr starken Wellengang trotzen kann, beschäftigt. Bis zum Ende konnten wir diese Frage allerdings nicht beantworten...(Anm. Steffi: die Wellen waren wirklich super und wenn man gerade nicht von einer halb erschlagen wurde, seinen Bikini wieder suchen musste oder darauf achten musste, dass einen kein Surfer überfährt, dann waren immer die hilfsbereiten (Anm. Sabine: auf gut deutsch grapschende) Lifeguards zur Stelle, die sich gern so positioniert haben, dass einen die Welle in ihre Arme trägt (hätten das doch lieber mal die gutaussehenden Surfer gemacht))
Gekrönt wurde der letzte Abend vom "Onis Quartett". Sabine und Steffi haben es tapfer über sich ergehen lassen und mich das Lied für unseren Tisch wünschen lassen. Elton John - Your Song. Sogar mit allen Strophen! (Anm. Sabine: Und für Steffi gabs noch schmachtende Blicke des Kontrabass-Spielers beim Titel "I'm yours" gratis ;))

Am ersten Tag zurück in Singapur ging es dann auf nach Sentosa. Aquarium, 3D-Kino, Delfin-Show, Aussichtsturm und meinem persönlichem Highlight: Desperados: Ein Videospiel für 20 Personen, die dabei auf einem pferdeähnlichem Hocker sitzen und versuchen mit ihren Pistolen die Bösewichte zu erschiessen. Was soll ich sagen, in der zweiten Runde hatten die anderen einfach keine Chance und ich wurde zum Sheriff. Ja, ich bin dann den ganzen Tag mit meinem goldenen Sheriffstern rumgelaufen :)
Abends waren wir dann noch in der Wasser-Licht-Laser Show "Songs of the Sea". Dies wurde allerdings zu einem Adventure Trip, weil wir uns mit einer indischen Kampffamilie anlegen mussten. Selbst das 10jährige Kind hatte schon eine beachtliche Ellenbogen Spannweite...

Das wars vorerst, aber nachdem die beiden ja noch fast eine Woche da sind, gibt es nächste Woche bestimmt noch einiges mehr zu berichten.

Viele Gruesse

Katrin

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